DL6WAB BLOG 2019 (Amateurfunk Tagebuch)


22.04.2019

Vom 01.04. bis zum 09.06. läuft noch der 70th anniversary of Unión de Radioaficionados Españoles. Es sind insgesamt 14 Stationen aus Spanien zu arbeiten, verliehen werden Silber, Gold und Platin Diplome!

70 URE

Bildquelle: https://70aniversario.ure.es


15.09.2019

ARISS Award 2019


14.04.2019

Von diesen kleinen Messgeräten fanden 3 Stück den Weg in meinen Shack. Sie messen Spannung, Strom, Leistung und die insgesamt entnommene Leistung. Ideal, um die Ladung (oder Entladung) von den GEL Akkus zu überwachen. Mit PowerPoles ausgerüstet, einfach zwischen Akku und Verbraucher stecken. Funktionieren in beide Richtungen also beim Laden oder Entladen!

Ah steht für Ampere Stunden, Vm steht für Volt Minimum, Ap für Ampere peak, Wh für Wattstunden und Wp für Watt peak. V, A und W stehen für die aktuellen Werte. So kann man genau sehen, wieviel Ladung (Leistung) man einem Akku entnommen hat. Das Display wird permanent zwischen diesen Werten umgeschaltet. Nach der Trennung von der Spannung verliert das Gerät alle Werte und beginnt bei Null.

5

4

3

2

1


14.04.2019

10-12 5-12

Die empfangenen Bilder kann man wieder bei der ARISS hochladen und hier das Diplom beantragen.


13.04.2019

2-12 3-12 4-12


12.04.2019

7-12 6-12


07.04.2019

Kurzer Zwischenbericht zur autonomen Stromversorgung. Zur Zeit habe ich die hier beschriebene Solarinsel für meine beiden Transceiver (IC 718 und IC 910) in Betrieb. Das 100 Watt Solarpanel schafft die Aufladung der beiden 92 Ah Gelakkus im Wechsel ohne Probleme. Hierbei macht sich der MPPT 75/15 Laderegler von VictronEnergy sehr bezahlt. Über den Winter wurde die Ladeleistung manchmal schon arg knapp, da musste ich hin und wieder "Netzstrom" aus der 5 kWp Solaranlage nachladen.

Alles in allem funktioniert die Insel aber sehr gut und ist in der betriebenen Form ausreichend dimensioniert.

Solarinsel


06.04.2019

Funktag 2019

Besuch des 4. Funktags 2019 in Kassel. Punkt 9:00 Uhr waren wir (DL6KKB, DL6WAB) da, vor den Kassenhäuschen wie gewohnt eine lange Schlange. So dauerte es auch gut wieder 20 Minuten, bis wir das Gelände betreten konnten. Zum Glück war es nicht so kalt.Viele bekannte aber auch sehr viele unbekannte Gesichter gesehen, hier und da ein Schwätzchen, ein Täschen Kaffee getrunken und ein Brötchen gegessen, viele Hände geschüttelt.

Ich hatte den Eindruck, dass dieses Mal deutlich mehr Teilnehmer anwesend waren als die Jahre davor, es war "proppevoll" und trotzdem nicht überfüllt! Trotz der Fülle war genug Platz, sich gegenseitig auszuweichen, ein ruhiges Plätzchen fand sich immer.

Funktag 2019

Der Flohmarkt bot wieder die begehrten Angebote, Empfänger, Transceiver, Kleinkram, Kabel, Bauteile und jede Menge kurioser und alter Technik war zu bestaunen. So fand eine kleine 23cm LP Richtantenne für wenige € den Weg in meinen Shack. Mal sehen, wann ich sie testen kann! Wie immer, eine gelungene Veranstaltung, die sich jetzt wohl endgültig in der Mitte Deutschlands etabliert hat! Freue mich auf den 5. Funktag in 2020!

Funktag 2020


03.04.2019

Heute das 8000. te QSO mit der Unión de Radioaficionados Españoles, AM70A (AM70N) geführt.

AM70N


02.04.2019

 3/12 7/12


01.04.2019

4/12 5/12 6/12


17.02.2019

NOTA 2-12

16.02.2019

NOTA 4-12 NOTA 5-12

NOTA 8-12 NOTA 7-12


14.02.2019

Wie ich erst jetzt erfahren habe, ist es am 10.01.2019 gegen 21:00 Uhr zu einem historischen Netzfrequenz Tief von 49,8 Hertz gekommen.  Am 24.01.2019 gegen 06:00 Uhr erreichte die Netzfrequenz dann ihr historisches Hoch von 50,2 Hertz. Verursacht wurden diese Netzfrequenzstörungen vermutlich durch den Stromhandel zu den jeweiligen Stundenblöcken.

Abweichungen von 200 ms liegen im tollerierbaren Bereich, sind aber ein deutliches Anzeichen dafür, wie sensibel die Stromnetze auf verschiedene Ereignisse reagieren. Unterhalb von 49,0 und oberhalb von 50,2 Hertz kommt es zu regulierenden Maßnahmen der Energiewirtschaft in Form von Abschaltungen (Frequenz unter 49,0 Hz) von Verbrauchern (z.B. Industrieanlagen) oder Abschaltungen (Frequenz oberhalb 50,2 Hz) von Stromerzeugern (z.B. Fotovoltaikanlagen).

Vermutlich ist das europäische Stromnetz nur ganz knapp einem Blackout entgangen. Mit welchen Maßnahmen ab welcher Netzfrequenz (< 49,8 Hz oder > 50,2 Hz) zu rechnen ist, zeigt die folgende Grafik sehr anschaulich.

Netzfrequenz
Bildquelle: netzfrequenz.info

Informationen über die aktuelle Netzfrequenz online.


10.02.2019

NOTA 09-12 NOTA 12-12


09.02.2019

Die ersten NOTA Bilder auf 145,800 MHz (SSTV) empfangen.

NOTA 1-12 NOTA 3-12

NOTA 10-12 NOTA 10-12


08.02.2019

Heute zog ein neuer Bewohner in den Shack, ein Oszilloskop Baujahr 2004. Ich war längere Zeit auf der Suche nach einem passenden Gerät, hatte verschiedene Geräte auf dem Tisch oder im Visier und habe mich dann für ein analoges Gerät aus dem Hause Hameg entschieden.

Die Firma Hameg wurde 1957 in Frankfurt am Main gegründet und 2005 von Rohde & Schwarz übernommen, seit 2016 gibt es sie leider nicht mehr. Was es noch gibt ist ein hervorragender Support für Hameg Produkte durch Rohde & Schwarz. Die hab ich gleich mal angeschrieben (customersupport@rohde-schwarz.com) und ohne langes hin und her sämtliche Unterlagen (Handbuch, Service, Abgleich, Schaltpläne) für mein neues Oszilloskop in deutscher Sprache als PDF erhalten.

Das nenne ich mal vorbildlich! Vielen Dank Rohde & Schwarz!

HM303-6

Gekauft habe ich ein Hameg HM303-6 Oszilloskop (2 Kanal, > 35 MHz), dass sollte für meine Ansprüche genügen. Das Gerät sieht aus wie neu und hat wohl vermutlich in einer Uni oder einem Labor seinen Dienst getan. Alles ist dran, alles funktioniert, alles dabei, keine Dellen, Kratzer oder sonst was, wie aus dem Laden. Die technischen Daten gibt es z.B. hier, ein Handbuch in deutscher Sprache hier.

Übrigens, Ersatzteile und Reparaturen für HAMEG Oszilloskope gibt es noch bei der Firma Sky Messtechnik GmbH!

Als Messspitzen (Tastköpfe) kommen zwei Testec MF 312 zum Einsatz (Datenblatt).

MF 312

Here comes some Oscilloscope Fun! :-)


02.02.2019

Erfolgreicher FT8 Kontakt auf 80 m mit der DX Station der Vereinten Nationen, 4U1A

4U1A


01.02.2019

WolfBildquelle: www.wikipedia.de

Erster Freitag im Monat ist OV Abend. Wenn es irgendwie geht, nehmen wir (Karsten DL6KKB und Jürgen DL6WAB) daran teil, so auch gestern, am 01.02.2019. Es war wie immer ein unterhaltsamer Abend im Kreise der F34 Funkamateure, unser DV war auch da und berichtete über interessante Dinge aus dem Distrikt. Da wir immer ein gutes Stück zurückfahren müssen, machten wir uns so gegen 21:15 MEZ auf den Heimweg. Es war stockdunkel .....

Auf dem Nachhauseweg ist es dann passiert, wir haben IHN gesehen, den Wolf! Karsten machte mich während der Fahrt auf ein Tier aufmerksam, dass sich von rechts auf die Fahrbahn zubewegte. Von weitem sah es in der Dunkelheit zuerst aus wie ein Wildschwein, als wir langsam näher kamen war aber klar, ein Wildschwein hat nicht so lange Beine und sieht auch irgendwie anders aus. Zweifelsfrei ein Wolf .....

Es war tatsächlich ein Wolf, vermutlich der, der aus dem Wildpark Knüll ausgebüchst war. Gemütlich kam er aus östlicher Richtung über eine Wiese, trottete elegant über die Straße und verschwand in westlicher Richtung in einem Waldweg. Sein Fell war überwiegend grau, ich hatte den Eindruck, er hat uns überhaupt nicht wahrgenommen, zumindest hat er uns keines Blickes gewürdigt und weg war er. Kurzer Anruf bei der Polizei und den Wolf gemeldet, die Beamten waren sehr dankbar für den Hinweis und wollten die Sichtung an den Wildpark Knüll weiterleiten.

Ein schönes Erlebnis, leider war für ein eigenes Bild keine Zeit mehr. Fazit, es lohnt sich immer den OV Abend zu besuchen!


14.01.2019

Der deutsche Funkamateur Reinhard Kühn (DK5LA) unterstützt ganz offiziell im Auftrag der chinesischen Regierung die im Moment laufende chinesische Mondmission Chang’e-4 auf der Rückseite des Mondes. DK5LA hat eine beeindruckende EME-Antenneanlage, mit der nicht nur Signale empfangen, sondern auch an die Mission gesendet werden können. Auch in den Medien ist das Thema angekommen, sowohl SAT1 als auch die Bildzeitung haben mittlerweile über die Aktivität von DK5LA berichtet.

Change-4 EME Antenne DK5LA
Bildquelle: wikipedia.de (Links Kommunikation mit Lunar Lander mit Rover, rechts die EME Antenne von DK5LA)

Beim "Moonbounce" Experiment werden Signale zum Mond gesendet und mit einer Verzögerung von ca. 2 Sekunden wieder selbst empfangen. Im Video von DK5LA ist der zeitliche Unterschied zwischen Aussendung und Empfang sehr schön zu hören.


01.01.2019

Allen YLs, XYLs und OMs sowie allen anderen Lesern und Besuchern, einen guten Start in das neue Jahr 2019.

HNY 2019