Etwas über mich (Schule, Ausbildung, Militär, Funk, Werdegang ...)

  • Geboren 1961 in Kassel, aufgewachsen in Melsungen (im heutigen Schwalm-Eder Kreis)



  • Sehr früh habe ich zur Technik gefunden, als ich eine "Musiktruhe" (Grundig 7025) meiner Eltern im Flur unserer Wohnung entdeckte. Muss so um 1968 gewesen sein. Das Gerät hatte ein LW/MW/KW/UKW Radio und einen Plattenspieler und das in Stereo. Das Radio war links und der Plattenwechsler rechts unter einer Klappe. Ich fand Schallplatten wie "Haben Sie schon mal den Mann im Mond gesehen?" (Gus Backus, 1961), die mich aber nicht wirklich begeisterten. Die Kurzwelle war deutlich interessanter!



  • Schnell waren alle Tasten erforscht und irgendwie bin ich dann bei der Taste KW (Kurzwelle) hängengeblieben, da war am meisten los! So begann meine "Karriere" als BCL/SWL (Broadcast Listener/Shortwave Listener). Als mein älterer Bruder dann 1968 einen Radio Elektronikbaukasten von Neckermann zu Weihnachten bakam, war mein Weg vorprogrammiert. Der Baukasten wurde kurzerhand konfesziert und die Infektion mit der Elektronik war war nicht rückgängig zu machen. Sie sollte doch irgendwo mein ganzes Leben bestimmen!
     


  • Grundschule (Christian Bitter Schule Melsungen) 1968 - 1972
  • Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich als Kind meine ersten Streifzüge durch die unmittelbare Umgebung in Melsungen unternommen habe überwiegend um im Sperrmüll alte Radios und Fernseher zu finden und um Bauteile "auszuschlachten". Mein Weg führte mich irgendwann in das von uns gegenüberliegende Wohngebiet "Bachfeld". Dort entdeckte ich eine für meine Verhältnisse riesige Antennenanlage, die auf einem kurzen Mast vor einem Wohnhaus im Heideweg 5 stand. Kurzer Hand klingelte ich und ein älterer Herr öffnete mir die Tür. Wie ich später erfuhr war das Dr. Karl-Heinz Fendt (DL1CD, sk). Er erklärte mir ausführlich seine gesamte Amateurfunkanlage und ich war mehr als begeistert. So fand ich endgültig den Weg als SWL/BCL zur Funktechnik, Dr. Karl-Heinz Fendt hatte daran einen ganz maßgeblichen Anteil!
  • Die Geschichte der Melsungen Funkamateure hat OM Bodo (DK3EA) sehr schön beschrieben und hier mit zahlreichen Bildern dokumentiert. Zum OV F36 (Melsungen) geht es hier.
  • Sekundärschule (Schloth Schule Melsungen, Abschluss Mittlere Reife) 1972 - 1978
  • Erste Schritte mit CB Funk ~ 1975. Mein erstes Funkgerät war ein Transceiver 2005 (Handfunkgerät, Baugleich mit DNT HF12) von Neckermann. Der CB Funk war ganz sicher auch ein wichtiges Kriterium für meine Begeisterung für die Funktechnik. Sie sollte nie aufhören.
     


  • Während der Schulzeit, Schulpraktikum bei der Firma "Fernseh Hoffmann" in der Kasselerstraße. Das Geschäft gibt es schon seit Jahren nicht mehr.
  • Erster Kurzwellenempfänger (TRIO 9R59D) damals gekauft von OM Helmut (DG9FP) ~ 1978



  • Funkamateure aus Melsungen und der näheren Umgebung, zu denen ich in meiner Jugend hin und wieder mal Kontakt hatte. Willi (DF8ZM, sk), Klaus (DK9ZQ), Karl-Heinz (DG2FW), Helmut (DG9FP), Roland (DB3ZZ), Peter (DC2ZO), Anton (DF4FS, sk), Norbert (DO6FI), Horst (DL3FAI). Leider habe ich es in dieser Zeit nicht geschafft, den Zugang zum Amateurfunkdienst zu finden und die prüfung zu machen, das gelang mir erst 2014!
  • Ausbildung und Abschluss zum Elektroanlageninstallateur bei der Firma Michels Haustechnik Melsungen (Handwerkskammer Kassel) 1978 - 1982. Ursprünglich wollte ich Radio und Fernsehtechniker lernen, leider ergab sich in Melsungen keine Möglichkeit dazu, da es nur wenige Ausbildungsbetriebe (z.B. Fernseh Hoffmann, Fernseh Gossmann, Fernseh Schanze usw.) gab, die alle Ausbildungsplätze bereits vergeben hatten. Der Beruf des Radio und Fernsehtechnikers ist heute völlig verschwunden, Elektriker gibt es aber immer noch.
  • Radko Stöckel Schule (Berufsschule Melsungen, 1978 - 1982).
  • Eintritt in die Bundeswehr (OR-1), III Korps, Instandsetzungskommando 3, Instandsetzungsbataillon 310, Instandsetzungsausbildungskompanie 11/III,  Grundausbildung, Frankenberg 1982

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  • Verpflichtung als Zeitsoldat (SaZ 5) 1982 - 1987. Eines Nachmittags mussten wir vor dem Kompaniegebäude der Inst.Ausb.Kp. 11/III antreten. Der Spieß (Kompaniefeldwebel) teilte uns mit, dass die Heeresflieger aus Fritzlar in Kürze auf dem Sportplatz der Kaserne mit einem Hubschrauber (BO105) landen würden, weil sie Soldaten für den technischen Dienst als Zeitsoldaten rekrutieren wollten. So unterschrieb ich damals auf dem Waffenträger der BO105 meine Verpflichtung als Soldat auf Zeit 5 Jahre (SaZ5). 5 Jahre deshalb, weil die sich anschließende Ausbildung bei der Luftwaffe in Fassberg so lange dauern würde. Ich habe diese "abenteuerliche" Entscheidung bis heute nicht bereut!
  • Versetzung zum III Korps, Heeresfliegerkommando 3, Heeresfliegerregiment 36 Fritzlar, Stammeinheit 2. Luftfahrzeugtechnische Abteilung 362 Fritzlar 1982

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  • Beförderung zum Gefreiter (OR-2) und zum Gefreiter Unteroffiziersanwärter (OR-2 UA) 1982



  • Militärische Laufbahnausbildung und Abschluss - Heeresfliegerwaffenschule Lehrgruppe B, Bückeburg 1982

  • HFWASBL

  • Technische Ausbildung und Luftwaffen ATN 536 7271 I - Instandsetzung, Technische Schule der Luftwaffe, TSLw 3, Fassberg 1982-1983. Hier erfuhr ich die beste elektrotechnische Ausbildung, die ich jemals genießen durfte. Wir haben mit den beiden zivilen Ausbildern Abends oft noch zusammengesessen und freiwillig analoge Elektronik gelernt, obwohl wir es nicht mussten. Die Ausbildung endete mit einer theoretischen und praktischen Prüfung.

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  • Auszeichnung - Technisches Personal Bronze 1983



  • Rückkehr aus Fassberg nach Fritzlar an einem Freitag und Beförderung zum Unteroffizier (Uffz) 1983 und zum Stabsunteroffizier (StUffz) 1984.



  • Tätigkeit als 1. Luftfahrzeugausrüstungselektromechaniker BO 105 Panzerabwehrhubschrauber 1983 - 1987



  • Währenddessen, Weiterbildung bei der Fachschule für Technik (FTK) über den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr, CPM, Programmierung in BASIC und Assembler, Mikroprozessortechnik.
  • Austritt aus der Bundeswehr als Stabsunteroffizier (StUffz) 1987

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  • 1988, ich entdecke das Kurzwellenhören als SWL/BCL wieder, einige meiner QSL Karten aus dieser Zeit sind hier zu finden.



  • Meine damaligen Empfänger waren ein SONY ICF 7600D, dann ein SONY ICF SW77 und ein Siemens RK 651.



  • Tätigkeit in der Netzwerkadministration (LAN, WAN, MAN) 1995 - 1997 für einen Verkehrsbetrieb
  • Ausbildung und Abschluss - Informationsorganisator IHK (DQR 6, vergleichbar mit tech. Fachwirt - Wirtschaftsinformatik) 1995 - 1997
  • Tätigkeit in der Netzwerkadministration (LAN, WAN, MAN) und im technischen Vertrieb 1997 - 2002 in einem Rechenzentrum
  • Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter in einem Rechenzentrum von 2002 bis heute
  • Ausbildung und Abschluss - Datenschutz Auditor (TÜV Akademie Rheinland) 2005



  • 2008, ich entdecke den CB Funk wieder, der aber langsam ausstirbt. Die Teilnehmer in der Region werden immer weniger.



  • 2013 ergibt sich die Möglichkeit an einem Vorbereitungslehrgang zur Klasse E teilzunehmen. Ca. 14 CB Funker entschließen sich mitzumachen und legen zum Teil im Juni 2014 die Prüfung bei der BNetzA in Köln ab.



  • Mitglied DARC e.V. (DOK F70 Fritzlar) 2014



  • SWL Rufzeichen DE6WAB 2014



  • Amateurfunkzulassung Klasse E 2014 (Rufzeichen DO6WAB)



  • Wechsel vom DOK F70 (Fritzlar) in den DOK F34 (Schwalm-Knüll) 2016



  • Amateurfunkzulassung Klasse A 2017 (Rufzeichen DL6WAB)



  • Ausbildungsrufzeichen DN6WAB 2018
  • Projekt 2019, der COM-Camper. VY 73 steht international für "viele Grüße" der Funkamateure untereinander.



  • Aktuelles Projekt 2020, mobile QO100 Sende-Empfangsanlage