Etwas über mich (Schule, Ausbildung, Militär, Funk, Werdegang ...)

1961 - 1970

Geboren 1961 in Kassel, aufgewachsen in Melsungen (Landkreis Melsungen, heute Schwalm-Eder-Kreis)

Landkreis Melsungen Stadt Melsungen

Sehr früh habe ich zur Elektronik gefunden, als ich eine "Musiktruhe" meiner Eltern im Flur unserer Wohnung entdeckte. Muss so um 1968 gewesen sein. Das Gerät hatte ein LW/MW/KW/UKW Radio und einen Plattenspieler und das in Stereo. Das Radio war links und der Plattenwechsler rechts unter einer Klappe. Darunter fand ich Schallplatten wie "Haben Sie schon mal den Mann im Mond gesehen?" (Gus Backus, 1961), die mich aber nicht wirklich begeisterten. Die Kurzwelle war deutlich interessanter!

Der frühe Künstler (~1963) , die Muskiktruhe im Hintergrund hat mich aber später wesentlich mehr inspiriert!

Schnell waren alle Tasten erforscht und irgendwie bin ich dann bei der Taste KW (Kurzwelle) hängengeblieben, da war am meisten los! Viele fremde Sprachen, Stimmen und Musik, manchmal hörte man eine monotone Stimme Zahlenkollonnen vorlesen, merkwürdige Geräusche. Es gab unglaublich viel zu entdecken, aus heutiger Sicht war das für mich das erste "unidirektionale Internet" über Funk. So begann meine "Karriere" als BCL/SWL (Broadcast Listener/Shortwave Listener).

Als mein älterer Bruder dann um 1969 einen Radio Elektronikbaukasten von Neckermann zu Weihnachten bekam, war mein Weg vorprogrammiert. Der Baukasten wurde kurzerhand konfesziert und die Infektion mit der Elektronik war war nicht rückgängig zu machen. Sie sollte doch irgendwo mein ganzes Leben bestimmen!


1970 - 1980

Grundschule (Christian Bitter Schule Melsungen) 1968 - 1972. Die Klassenlehrerin war damals Frau Inge Harning.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich als Kind meine ersten Streifzüge mit dem Fahrrad durch die unmittelbare Umgebung in Melsungen unternommen habe überwiegend um im Sperrmüll alte Radios und Fernseher zu finden und um Bauteile "auszuschlachten". Mein Weg führte mich irgendwann in das von uns gegenüberliegende Wohngebiet "Bachfeld". Dort entdeckte ich eine für meine Verhältnisse riesige Antennenanlage, die auf einem kurzen Mast vor einem Wohnhaus im Heideweg 5 stand. Kurzer Hand klingelte ich und ein älterer Herr öffnete mir die Tür. Wie ich später erfuhr war das Dr. Karl-Heinz Fendt (DL1CD, sk). Er erklärte mir ausführlich seine gesamte Amateurfunkanlage und ich war mehr als begeistert. So fand ich endgültig den Weg als SWL/BCL zur Funktechnik, Dr. Karl-Heinz Fendt hatte daran einen ganz maßgeblichen Anteil!

Die Geschichte der Melsungen Funkamateure hat OM Bodo (DK3EA, sk) sehr schön beschrieben und hier mit zahlreichen Bildern dokumentiert. Zum DARC OV F36 (Melsungen) geht es hier.

Sekundärschule (Schloth Schule Melsungen, Abschluss Mittlere Reife, 10bR) 1972 - 1978. Der Klassenlehrer war Herr Herbert Ziener.

Erste Schritte mit CB Funk ~ 1975. Mein erstes Funkgerät waren zwei Transceiver 2005 (Handfunkgerät, Baugleich mit DNT HF12) von Neckermann, die mir mein Vater anlässlich eines Krankenhausaufenthalts mitgebracht hatte. So konnte ich Kontakt nach Hause halten. Die anderen Patienten kamen aus dem Staunen kaum noch heraus. Der CB Funk war ganz sicher auch ein wichtiges Kriterium für meine Begeisterung für die Funktechnik. Sie sollte nie aufhören. In Melsungen gab es zu dieser Zeit eine große Anzahl von CB Funkern die sich regelmäßig trafen und auch jeden Abend aktiv auf den wenigen Kanälen (Frequenzen) unterwegs waren. Daraus entwickelten sich viele Freundschaften und zahlreiche Aktivitäten, insbesondere zu Wolfgang Schäfer (sk, Station Cesare) aber auch vielen anderen CB Funkern. Viele CB Funker sind später zum Amateurfunkdienst gewechselt.


Ich entdecke gezwungenermaßen die Popmusikszene (insbesondere Abba), die damalige Damenwelt bestand auf fundierte Kenntnisse in diesem Bereich! Donnerstags lief auf HR3 Die "Hitparade International" mit Werner Reinke, einem Moderator, der noch heute aktiv beim HR1 moderiert. Um 19:30 Uhr ging es los und dauerte gut 1,5 Stunden. Die sonore und ruhige Stimme von Werner Reinke kann man nicht vergessen, ich höre ihn heute auch noch sehr gern!

Der einfache Kassettenrekorder von Quelle (Universum) war natürlich zu dieser Zeit immer startklar und so wurden die neuesten Hits auf Kassette gebannt. Als Empfänger kam das Chassis aus der alten Muskiktruhe zum Einsatz, die als Möbel irgendwann dem Sperrmüll zum Opfer fiel. Das Chassis hatte ich behalten und benutzte es viele Jahre als Empfänger und Verstärker (NF Verstärker 2 x EL95 mit jeweils 5 Watt).

Und natürlich hatte das Chassis das berühmte "magische Auge" zur Senderabstimmung, wobei ich mir der Bauform nicht mehr ganz sicher bin.

Zum Einsatz kam dann irgendwann auch noch eine einfache Bandmaschine (Tonband), die es in dieser Zeit in großen Mengen im Sperrmüll zu finden gab. Viele Besitzer trennten sich von diesen hervorragenden Geräten, da die "Musik-Casette" (MC) bereits ihren Siegeszug angetreten hatte und die sperrigen Tonbänder langsam aber sicher ablöste.

Da ich zu dieser Zeit noch Schüler war, verfügte ich nicht über ausreichende finanzielle Mittel um mir dem Anlass angemessene Lautsprecherboxen zu bauen oder gar fertig zu kaufen. So musste schnell eine Alternative her, die ich auch in meinem alten Wohnzimmerschrank fand, der in meinem Zimmer stand. Dieser war mir schon lange ein Dorn im Auge, da er alles andere als ansehnlich war. Nun sollte er aber in meiner Gunst deutlich steigen, da er eine Besonderheit aufwies, die ich mir zu Nutze machte! Auf vier dünnen Beinen stehend und in Schleiflackoptik designed, hatte der Schrank jeweils rechts und links oben ein nach vorn offenes und hinten geschlossenes Bücherregal (Rückwand). Da brauchte mir die Haus- und Hofschreinerei Dietrich nur noch zwei passende Platten schneiden und fertig waren die Lautsprecherboxen. Lautsprecher gab es auf dem Sperrmüll genug, die benötigten Ausschnitte für die Lautsprecher wurden mit der Stichsäge ausgesägt und die erforderlichen Frequenzweichen kurzerhand selbst gebaut. Eine geniale Konstruktion mit unglaublichen Klangeigenschaften, sehr zum Leidwesen der anderen Hausmitbewohner und der unmittelbaren Nachbarn. Die 2 x 5 Watt des Chassis brachten den ganzen Schrank (und das Haus) regelmäßig zum vibrieren!

Das Bild ist kein Original und soll nur die Bauweise verdeutlichen. im Schrank fanden, nach leichten Umbauarbeiten, später auch Plattenspieler, Chassis, Kassettenrekorder und die Bandmaschine ihren Platz. Irgendwann war er auch reif für den Sperrmüll.

Während der Schulzeit, Schulpraktikum bei der Firma "Fernseh Hofmann" in der Kasselerstraße in Melsungen. Hier hatte ich den ersten wirklichen Kontakt zur kommerziellen Elektronik. Ich half beim Aufbau von Antennenanlagen, bei der Abholung und der Auslieferung von TV und Radiogeräten genauso wie in der Werkstatt bei der Reparatur von defekten Geräten. Das Geschäft gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Funkamateure aus Melsungen und der näheren Umgebung, zu denen ich in meiner Jugend hin und wieder mal Kontakt hatte. Willi (DF8ZM, sk), Klaus (DK9ZQ), Karl-Heinz (DG2FW), Helmut (DG9FP), Roland (DB3ZZ), Peter (DC2ZO), Anton (DF4FS, sk), Norbert (DO6FI), Horst (DL3FAI). Leider habe ich es in dieser Zeit nicht geschafft, den Zugang zum Amateurfunkdienst zu finden und die Prüfung zu machen, das gelang mir erst 2014!

Ausbildung zum Elektroanlageninstallateur bei der Firma H. Michels Haustechnik Melsungen (Handwerkskammer Kassel) 1978 - 1982. Ursprünglich wollte ich Radio- und Fernsehtechniker lernen, leider ergab sich in Melsungen keine Möglichkeit dazu, da es nur sehr wenige Ausbildungsbetriebe (z.B. Fernseh Hofmann, Fernseh Gossmann) gab, die alle Ausbildungsplätze bereits vergeben hatten. 1957 wurde der Beruf des/der Radio- u. Fernsehtechniker/in anerkannt. 1999 wurde diese Berufsbezeichnung abgeschafft. Der Nachfolgeberuf ist der des/der Informationselektroniker/in.

Dieses geniale Gerät (SW TV von Universum), welches auch mit 12V funktionierte (Batteriefach), fand den Weg in mein erstes Auto, einen Audi 50. Egal wo ich war, Fernsehen ging fast immer, na gut, manchmal.

Zu dieser Zeit gab es regulär nur drei Fernsehprogramme. ARD, ZDF und den HR. Mit viel Aufwand und wenn man sehr viel Glück hatte, gelang in Melsungen noch der Empfang vom WDR, dem BR und dem Fernsehen der DDR. Das reguläre Programm begann erst so gegen 8:00 Uhr, bis dahin gab es das berühmte "Testbild", nach dem eine ganze Generation benannt wurde (Generation Testbild). Sendeschluss war natürlich auch üblich, dann wurde noch die Nationalhymne gespielt und dann wurde der Bildschrim dunkel!

Die ersten Sendungen, zumindest beim BR, waren immer das Telekolleg. Wenn ich zuhause war, hab ich diese Sendungen sehr oft und mit wachsender Begeisterung angesehen. Das Telekolleg ist immer noch ein Angebot der Erwachsenenbildung, das in mehreren deutschen Bundesländern seit 1967 den Erwerb der mittleren Reife oder der Fachhochschulreife ermöglicht. Besonders in Erinnerung sind mir die Fächer Chemie und Physik geblieben, der Moderator (Victor Pichlmayr +) hatte so seine eigene, aber sehr verständliche Art Sachverhalte zu erklären.

Bildquelle: www.br.de

Erster Kurzwellenempfänger (TRIO 9R59D) damals gekauft von OM Helmut (DG9FP) ~ 1980.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich in dieser Zeit über den Jahrewechsel 80/81 mit einer starken Erkältung das Bett hüten musste. So hatte ich tagsüber viel Zeit und Gelegenheit, von der Datumsgrenze an (+ 12 Stunden zur Lokalzeit) mit "Radio Neuseeland" beginned, die Ausstrahlungen der damals noch zahlreich vorhandenen Radiosender über Kurzwelle zu verfolgen, um an diesem Tag mehrfach Silvester zu feiern. Den eigenen Jahreswechsel hatte ich dann leider irgendwie verpasst. Frohes Neues!

Eines meiner ersten CB Mobilfunkgeräte, eine DNT M-312 die ich damals im Auto (Audi 50) verbaut hatte, natürlich an einer DV27! Später dienten diese Geräte, unter Zuhilfenahme eines 12 V Netzteils, verbotenerweise als "Heimstation". Man erkannte die so betriebenen Geräte leicht an dem immer etwas vorhandenen 50 Hz Brummen beim Sendevorgang. Eine schöne Zeit, man kannte auch keine Langeweile, es war immer jemand zum Reden da! Hin und wieder wurde auch mal eine Partie Schach per Funk gespielt. Die täglichen Gespräche gingen manchmal bis tief in die Nacht!


Der WDR Computerclub nimmt 1981 mit Wolfgang Back und Wolfgang Rudolp den Sendebetrieb auf. Über viele Jahre wurde verständlich und informativ Computerwissen vermittelt. Wolfgang Rudolph ist übrigens auch Funkamateur (DC3PA), Wolfgang Back ist leider am 20.12.2019 verstorben. RIP Wolfgang!

Berufsschule Melsungen (Radko Stöckl Schule, 1978 - 1982). Wir waren in der Berufsschule mit die erste Klasse in Hessen, die Digitaltechnik als Unterrichtsfach hatte. Was für ein Glück! Die Grundbausteine der Digitaltechnik (AND, OR, NOT, NAND, NOR, EXOR) wurden uns in dieser Zeit ausführlich vermittelt. Viele Experimente mit TTL Bausteinen und LEDs. Klassenlehrer war Herr Günther und später Herr Kaiser. Das in der Berufsschule (Radko Stöckl Schule ) vermittelte Wissen, insbesondere in der Digitaltechnik, sollte sich später noch als sehr wertvoll und nützlich herausstellen!


1980 - 1990

Abschluss zum Elektroanlageninstallateur 1982 (HWK Prüfung), seit 2004 lautet die Berufsbezeichnung Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik.

Meine zweite Heimat war zu dieser Zeit der legendäre Bastelkeller von Heini Weber in Kassel (Treppenstraße) gefolgt von der Firma Geddert (Bebelplatz) sowie der Firma Baumbach (Jägerstraße) und später die Filiale der Firma Völkner Elektronik (Königstor). Die Firma Völkner Elektronik war damals mein Haus- und Hoflieferant für elektronische Bauteile.

Musterung im Dezember 1980 und Einberufung (Gliederung des Feldheeres, Heeresstruktur IV) im April 1982 in die Burgwaldkaserne nach Frankenberg .

Eintritt in die Bundeswehr (OR-1, Schütze), HFüKdo, III Korps (1957 - 1994), Instandsetzungskommando 3, Instandsetzungsbataillon 310, Instandsetzungsausbildungskompanie 11/III (Fernmeldeinstandsetzung), Grundausbildung, April 1982.

  Instandsetzungsbataillon 310Instandsetzungsausbildungskompanie 11/III 

Das Instandsetzungskommando 3 bündelte auf Ebene des III Korps die Truppenteile der Instandsetzungstruppe. Auftrag war vorrangig die Prüfung, Wartung und Instandsetzung der Waffensysteme, Fahrzeuge, und elektronischen Geräte wie Fernmeldetechnik oder Drohnen der Korpstruppen des III. Korps. Das III. Korps mit Sitz des Stabes in Koblenz war eines der drei Korps des Heeres der Bundeswehr. Es bestand von 1957 bis 1994. Als einziges Korps der Bundeswehr wurde es nach dem Ende des Kalten Krieges nicht in ein multinationales Korps umgewandelt. Die Instandsetzungskommandos waren Kommandos in Brigadestärke auf Ebene der Korps. Jedem der deutschen Korps (I., II., III. Korps) wurde jeweils ein Instandsetzungskommando als Teil der Korpstruppen in der Heeresstruktur IV unterstellt. Ihre Bezeichnung glich dabei zuletzt der Nummer des übergeordneten Korps

Verpflichtung als Soldat auf Zeit (SaZ 5) 1982 - 1987.

Eines Nachmittags mussten wir vor dem Kompaniegebäude der Inst.Ausb.Kp. 11/III antreten. Der Spieß (Kompaniefeldwebel) teilte uns mit, dass die Heeresflieger aus Fritzlar in Kürze auf dem Sportplatz der Kaserne mit einem Hubschrauber (BO105) landen würden, weil sie Soldaten für den technischen Dienst als Zeitsoldaten rekrutieren wollten. Da ich nach der Grundausbildung für die Panzertruppe in Wolfhagen vorgesehen war (was mir überhaupt nicht gefiel), ging ich hin um mir das Spektakel anzusehen und unterschrieb, nach einem längeren und sehr informativen Gespräch mit den beiden Piloten, als Einziger auf dem Waffenträger der BO105  (HOT Raketen) meine Verpflichtung als Soldat auf Zeit 5 Jahre (SaZ5). 5 Jahre deshalb, weil die sich unmittelbar anschließende Ausbildung bei der Luftwaffe in Faßberg doch relativ lange dauern würde.

Ich habe diese doch etwas "abenteuerliche und spontane" Entscheidung im Mai 1982 bis heute nicht bereut! Sie sollte irgendwo mein ganzes Leben beeinflussen, einen gewissen Stolz möchte ich aus heutiger Sicht dabei nicht verhehlen.

Bildquelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F073468-0003 Foto: Schambeck, Arne, 23.9.1986, im roten Kreis der Waffenträger für HOT Raketen

Nach der Grundausbildung in Frankenberg, Versetzung zum HFüKdo, III Korps, Heeresfliegerkommando 3, Heeresfliegerregiment 36 Fritzlar, Stammeinheit 2. Luftfahrzeugtechnische Abteilung 362 (Ersatzteilzug, Instandsetzung und Werkstattzug) Fritzlar, Georg Friedrich Kaserne 1982 (OR-1, Flieger).

  2. Luftfahrzeugtechnische Abteilung 362

Der Verband (Hflg.Rgt. 36) wurde im Jahr 1979 als eines von ursprünglich drei Panzerabwehrhubschrauberregimentern mit jeweils 60 Hubschraubern vom Typ BO 105P als Heeresfliegerregiment 36 aufgestellt. 1986 wurden die insgesamt 212 Panzerabwehrhubschrauber (PAH) der Bundeswehr dem Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa Mitte unterstellt. 1997 wechselte die Unterstellung des Regiments vom III. Korps in Koblenz zur Luftmechanisierten Brigade 1 in Fritzlar, welche im Jahre 2007 in Luftbewegliche Brigade 1 umbenannt wurde. 2002 erfolgte die Umgliederung und Umbenennung des Verbands in das Kampfhubschrauberregiment 36 im Rahmen der geplanten Einführung des Kampfhubschraubers EC 665 „Tiger“.

Beförderung zum Gefreiten (OR-2) und zum Gefreiten Unteroffiziersanwärter (OR-2 UA) 1982.


Bei den Heeresfliegern lag der Fokus nicht unbedingt auf militärische sondern vielmehr auf den technischen Inhalten. Das machte den Dienst insgeamt sehr angenehm. Manchmal hatte man den Eindruck, gar nicht bei der Bundeswehr zu sein und versah seinen Dienst wie die vielen zivilen Kollegen in den Wartungshallen.

Militärische Laufbahnausbildung und Abschluss - BMVg, Heeresamt (1956 - 2013), Heeresfliegerwaffenschule Lehrgruppe B, Bückeburg, Jägerkaserne, Mitte 1982. Die Heeresfliegerwaffenschule war eine der Ausbildungseinrichtungen des Heeres und verantwortlich für die Ausbildung des Führungspersonals und des luftfahrzeugtechnischen Personals der Heeresfliegertruppe sowie die fliegerische Grundausbildung der Hubschrauberpiloten aller Teilstreitkräfte.

HFWASBL

Technische Ausbildung und Luftwaffen ATN 536 7271 I (Instandsetzung), BMVg, Luftwaffenamt, Technische Schule der Luftwaffe 3, TSLw 3, Fliegerhorst Faßberg 1982-1983 . Hier erfuhr ich die beste technische Ausbildung, die ich jemals genießen durfte. Die beiden Piloten, die mich in Frankenberg auf dem Sportplatz angeworben hatten, hatten wirklich nicht übertrieben. Was für ein Ambiente am Fliegerhorst Faßberg. Das hatte ich so nicht erwartet!

Jeden Tag theoretische und praktische Ausbildung an der BO105. Wir haben mit den beiden sehr kompetenten zivilen Ausbildern Abends oft noch zusammengesessen und freiwillig analoge Elektronik gelernt, obwohl wir es nicht mussten. Die Ausbildung endete mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung (ATN 7). Eine wirklich großartige und außergewöhnliche Zeit am Fliegerhorst Faßberg, die mir in sehr guter Erinnerung geblieben ist.

Das Luftwaffenamt (1956 - 2013) erfüllte zentrale Aufgaben für die Luftwaffe, die nicht der unmittelbaren Operationsführung dienten (für diese war das Luftwaffenführungskommando zuständig). Zum Teil wurden Aufgaben für die gesamte Bundeswehr wahrgenommen (Flugbetrieb, Flugsicherheit). Das Luftwaffenamt war in der Luftwaffe vor allem verantwortlich für die allgemeinmilitärische und die militärfachliche Ausbildung der Soldaten sowie für die waffensystemspezifische Einsatzlogistik.

Im Jahr 1957 nahm die TSLw 3 in Faßberg mit drei Ausbildungsstaffeln den Ausbildungsbetrieb auf. Die Technische Schule der Luftwaffe 3 (TSLw3) war das Kompetenzzentrum für die technisch-logistische Ausbildung an Drehflüglern für Heer und Luftwaffe.

Rückkehr aus Faßberg nach Fritzlar und noch am selben Tag Beförderung zum Unteroffizier (Uffz) 1983. "Staffel stillgestanden, es tritt vor der Gefreite Unteroffiziersanwärter Wiegand".

Während meiner gesamten Dienstzeit, war der "kalte Krieg" im vollen Gange. Die deutschsprachigen Berichterstattungen aus dem Ausland über Kurzwelle, stimmten mich schon manchmal sehr nachdenklich. Zum Glück kam es nie zu einem direkten bewaffneten Konflikt zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt. Wie man heute weiß, war es manchmal "kurz vor 12". Die permanente Anspannung zwischen den beiden Großmächten USA und Sowjetunion (CCCP) war permanent zu spüren und Thema zahlreicher Diskussionen untereinander, insbesondere in der Kaserne.

Auszeichnung - Technisches Personal Bronze 1983 (Tätigkeitsabzeichen). Die Wertschätzung für die relativ lange Ausbildung und die bestandene Prüfung am Fliegerhorst Faßberg sowie 6 Monaten Dienstzeit (Stufe 1) in fachbezogener Verwendung. Als fachbezogene Verwendung gilt auch die Ausbildungszeit für die Fachtätigkeit.

Meine ersten eigenen Computer, VIC 20, VC 64 und C 128. Danach Wechsel (ab 1983) in die IBM PC XT und später AT Welt, der ich bis heute treu geblieben bin.

 1984 Beförderung zum Stabsunteroffizier (StUffz).

 

Erster Kontakt mit VideoText (1984) der zu dieser Zeit sehr attraktiv wurde. Kurzerhand habe ich mir einen neuen Fernseher und ein entsprechendes Videotextmodul gekauft, welches man selbst einbauen musste. Für den geübten Bastler kein Problem, die TV Werkstatt meines Vertrauens wollte für den Einbau auch noch einmal 50.- DM haben. Eine Menge Geld zu dieser Zeit. Ich nutze Videotext noch heute!

Mein erster Akkustikkoppler (1985), ein dataphon s21d mit einer unglaublichen Übertragungsrate von 300 Baud!

Mit dem dataphon eröffnet sich mir die Welt der Datenübertragung. Zum Einsatz kommen verschiedene Terminalprogramme. Hauptsächlich bewege ich mich im FIDO Net, dort gab es zu der damaligen Zeit zahlreiche Mailboxen in der unmittelbaren Gegend (Ortstarif), dass sparte Einwahlkosten. Aber auch das TYMNET wurde hin und wieder mal kostenlos genutzt, Voraussetzung war, man kannte die "geheime" Einwahlnummer (0190190) und das Passwort (germail).

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Ich nehme am BTX Dienst (Bildschirmtext) teil. Zuerst mit dem S21d und später mit einer Hardwarelösung von AVM. Damals gab es ein Verzeichnis der BTX Teilnehmer für ganz Deutschland, ein kleines Heftchen mit ungefähr 100 Seiten. In Melsungen war das eine Apotheke und ich!

Zu dieser Zeit war es mehr oder weniger üblich, die Deutsche Presseagentur (DPA) über Kurzwelle mitzuhören. Dabei kam bei mir ein C64/C128 mit dem Modul BONITO SuperCom (später DigiCom) zum Einsatz welches später durch einen IBM PC und eine Softwarelösung ersetzt wurde. Die DPA sendete über RTTY die neuesten Meldungen an die Nachrichtenagenturen in aller Welt. So hatte man schon am Morgen die Nachrichten, die Abends im Fernsehen kamen. Der Dienst über Kurzwelle ist schon seit vielen Jahren eingestellt.

Kauf des ersten IBM PC XT Clones (1986). Damalige Kosten, ca. 2000.- DM mit Monochrom Grafik, Bernstein Monitor, 64 kB Speicher und einem 5,25" Diskettenlaufwerk. Links, eines der wenigen noch existierenden Bilder aus dieser Zeit. Links oben einfacher Nadeldrucker, rechts daneben, rotes Telefon (FeTAp 82-2) schon mit Drucktasten und davor der s21d. Darunter der brilliante Bernsteinmonitor, Tastatur und Maus. Das schwarze Gerät über der Tastatur war ein "Mupid". Unter der Tastatur der IBM PC XT Clone. Was für eine Maschine! Später aufgerüstst mit 20 MB Harddisk, 640 kB RAM, VGA Farbgrafik und CO Prozessor!

Norddeich Radio, Rufzeichen DAN, war eine deutsche Küstenfunkstelle bei Norddeich (heute: Stadt Norden) in Ostfriesland. Nach der Errichtung im Jahr 1907 wurde rund 90 Jahre lang der Telegrammverkehr mit Schiffen in aller Welt durchgeführt. Am 31. Dezember 1998 wurde die Anlage endgültig abgeschaltet. Heute gibt es am ehemaligen Senderstandort Osterloog (Waloseum) und in Norden ein Museum. Hin und wieder sind auch heute noch die ehemaligen Operatoren als Funkamateure aktiv (siehe QSL Karte). Hier gibt es noch sehr viele Informationen. Die ehemaligen Standorte der Funkstelle sind hier sehr schön dargestellt. Norddeich Radio wurde immer wieder gerne auf der Kurzwelle mal mitgehört.

 

Legendär ist auch die Sendung "Gruß an Bord", die seit 1953 traditionell immer am 24.12. von  MEZ 20.00-22.00 Uhr (UTC 19.00-21.00 Uhr) vom NDR über Kurzwelle ausgesendet wird. Für Europa wird die Frequenz 6.155 kHz (Sender Erevan Armenien) genutzt.

Den Rest meiner Dienstzeit, Tätigkeit als 1. Luftfahrzeugausrüstungselektromechaniker BO 105 PAH 1 (Panzerabwehrhubschrauber) in der legendären Halle 3, 1983 - 1987. Am 13. Dezember 2016 fand der letzte Flug einer BO 105 bei der Bundeswehr statt.

Bildquelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F073468-0003 Foto: Schambeck, Arne, 23.9.1986

Überschattet wurde meine Dienstzeit durch den tragischen Unfall einer BO105 am 28. August 1985 in der Nähe von Jesberg, bei dem zwei meiner Kameraden (StFw Brauer und Hptm Bekuhrs) ums Leben kamen. Dieser Unfall erinnerte mich wieder eindrücklich daran, bei der Arbeit am Luftfahrzeug immer besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht walten zu lassen. An der Qualität meiner geleisteten Arbeit hingen schließlich Menschenleben. Für die beiden Kameraden (Wartungstechniker), die den Absturz zu verantworten hatten, hatte der Unfall erhebliche rechtliche und disziplinare Konsequenzen. An der Absturzstelle befindet sich heute eine kleine Gedenkstätte und ein Gedenkstein mit der Aufschrift, "Hier starben am 28.08.1985 den Fliegertod ....".

Geschichte des Flugplatzes in Fritzlar von Jürgen Preuß/ Hans-Jürgen Küchler "75 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938-2013"

Während meiner gesamten Dienstzeit, Weiterbildung bei der Fachschule für Technik (FTK) und der IHK Kassel über den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr, CPM, Programmierung in BASIC und Assembler, Mikroprozessortechnik. Spätestens jetzt helfen mir die in der Berufsschule vermittelten Kenntnisse in Digitaltechnik ungemein.

Der erste Privatsender nimmt den Sendebetrieb auf. RTL geht am 2. Januar 1984 als RTL plus auf Sendung. Der "Werbeirrsinn" nimmt seinen Lauf.


Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die Post mir ein BTX Terminal (MultiTel11) für ein Jahr kostenlos (Teststellung) zur Verfügung gestellt hat. Ich musste es nach Ablauf des Jahres noch nicht einmal zurückgeben. Es tat viele Jahre problemlos seinen Dienst. Einstieg in das Homebanking mit TAN Listen über BTX.

Austritt aus der Bundeswehr als Stabsunteroffizier (StUffz, OR-5) Ende März 1987.

 
Damals noch üblich, handgefertigte Abschiedsgeschenke (gefertigt von HFw Englebert). Ich halte sie nach wie vor in Ehren! Sie erinnern mich an eine lehrreiche, interessante und schöne Zeit bei der Bundeswehr und haben in unserer Wohnung einen gut sichtbaren Platz an der Wand gefunden.

Ein Kuriosum in dieser Zeit war Channel VideoDat. Channel VideoDat war ein kommerzieller Datendienst des Fernsehsenders ProSieben (später VOX) aus dem Anfang der 1990er Jahre, welcher aus der von Michael Wiegand 1986 entwickelten Videodat-Technik des WDR Computerclub hervorging. Michael Wiegand (nicht verwandt und nicht verschwägert) bot im Rahmen seines Unternehmens Wiegand Video-Datensysteme die passenden Decoder an. Das Unternehmen Videodat Medien GmbH kümmerte sich um den Betrieb. Das musste ich haben, Datenübertragung über die Austastlücke im TV ohne Kosten, allerdings nur in eine Richtung (Download)! Ich habe es jahrelang zum Download für Free- und Shareware genutzt!


1988, ich entdecke das Kurzwellenhören als SWL/BCL und den CB Funk wieder, einige meiner QSL Karten aus dieser Zeit sind hier zu finden.


President PC40 und eine Stabo XM 7082. Zwischendurch noch verschiedene andere Geräte von verschiedenen Herstellern (Handic, Stabo, Kaiser, DNT usw.).

1988, Packet Radio (PR) wird im CB Funk populär. Für den CB Funk gibt es erst einfache PR Modems, später dann auch Terminal Node Controller (TNC) die aber sehr teuer waren. Die Auslastung auf den wenigen Kanälen, die für Datenübertragung offiziell freigegeben waren, war zeitweise chaotisch. Viel zu spät reagierten die damaligen Behörden (RegTP) auf die erforderlichen Frequenzerweiterungen und Anpassungen im CB Funk.

 

Zu dieser Zeit war in Melsungen in Sachen CB Funk richtig was los. Es gab zwar schon 80 Kanäle, irgendwie waren die aber auch immer voll bestzt. Insbesondere PR war sehr gefragt, der Vorläufer vom SMS.

1990 - 2000

Ich nehme an einem Gewinnspiel des SYBEX Verlags teil. Es war kurz nach der Zeit, als ein deutscher Privatpilot (Mathias Rust) auf dem roten Platz in Moskau landete. Ich hatte mir das Buch zum Microsoft Flugsimulator 3.0 gekauft um die Strecke virtuell nachzufliegen. Die Frage im Gewinnspiel lautete, "Wie lang ist der rote Platz?". Die Antwort stand irgendwo im Buch und so nahm ich am Gewinnspiel teil. Schon fast vergessen, bekam ich irgendwann Post vom Sybex Verlag. Dort wurde mir mitgeteilt, dass ich den ersten Preis gewonnen hatte. 1 Stunde im Flugsimulator bei der Lufthansa Verkehrsfliegerschule in Bremen! WOW! Ein unvergessliches Erlebnis!

 

Tätigkeit (1992 - 1995) bei der Nahverkehr Schwalm-Eder GmbH (NSE) als Sachbearbeiter in der ÖPNV Verkehrsorganisation. Ich entwickele mein erstes Logo, welches noch heute bei der NSE GmbH in leicht überarbeiteter Form Verwendung findet. Es freut mich immer wenn ich einen Bus sehe, der das Logo trägt.

Meine damaligen Empfänger waren ein SONY ICF 7600D, ein Siemens RK 651 sowie ein SONY ICF SW77. Die Kurzwelle war damals das unidirektionale Internet über Funk. Insbesondere die deutschsprachigen Sendungen der ausländischen Kurzwellenstationen erfreuten sich großer Beliebtheit.

SONY ICF 7600D, Siemens RK 651, SONY ICF SW77

Tätigkeit in der Netzwerkadministration (LAN, WAN, MAN) 1995 - 1997 für einen in Kassel ansässigen überregionalen Verkehrsbetrieb

Ausbildung und öff. rechtl. Abschluss - Informationsorganisator IHK (Besondere Rechtsvorschrift für die IHK Fortbildungsprüfung) 1995 - 1997. Aus heutiger Sicht entspricht ein Informationsorganisator IHK einem Technischen Fachwirt (DQR 6) mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. Die vorherige Bezeichnung lautete EDV Fachwirt (1969 - 1991) dann Informationsorganisator (1991 - 2002) und dann operativer Professional (2002 - heute).

Mein erstes Handy, ein Siemens S4. Jede Verbindung kostete damals mindestens 1.- DM plus jede weitere Minute noch eine Gebühr von 0,50 DM. Roaming im Ausland war unbezahlbar.

Meine erste Webseite entsteht unter dem URL "juergen.wiegand.com" am 21. November 1996 und ist heute Bestandteil des weltweiten Internetarchivs (Way Back Machine). Damals schon mit "verweissensitver Grafik" und "OnMouseOver" Menü.

Tätigkeit in der Netzwerkadministration (LAN, WAN, MAN) und im technischen Vertrieb 1997 - 2002 in einem Gebietsrechenzentrum.

2000 - 2010

2002 Umzug nach Wabern (OT Niedermöllrich) im Schwalm-Eder-Kreis


Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter (DSB) in einem Gebietsrechenzentrum von 2003 bis heute

Ausbildung und öff. rechtl. Abschluss - Datenschutz Auditor TÜV (TÜV Akademie Rheinland) 2005


2008, ich entdecke den CB Funk (schon) wieder, der jetzt langsam aber sicher ausstirbt. Die aktiven Teilnehmer in der Region werden immer weniger.

Albrecht AE 5890 und President Jackson II. Beide Geräte schon mit SSB und 12W PEP.

Auch die Kurzwelle wird wieder regelmäßig gehört, das Angebot an deutschsprachigen Aussendungen nimmt aber leider stetig ab. Die Berichterstattungen aus dem Ausland waren für mich immer eine echte Bereicherung.

DEGEN 1103, TECSUN PL 600, TECSUN PL660


REDSUN RP2100 mit AM IF (ZF) OUT

DRM (Digital Radio Mondiale) kommt auf, leider kann sich dieser digitale Dienst auf der Kurzwelle gegen das Internet nicht mehr etablieren und wird mehr oder weniger eingestellt. Die Idee war wirklich gut, kam aber zu spät.

2010 - 2020

Ende 2013 ergibt sich die Möglichkeit an einem Vorbereitungslehrgang zur Klasse E teilzunehmen. Ca. 12 CB Funker entschließen sich mitzumachen und legen zum großen Teil am 24.07.2014 die Prüfung bei der BNetzA in Köln ab. Unser Ausbilder war DK9FE (Jürgen).


ICOM IC 718 (HF) und ICOM 910H (VHF, UHF und SHF) Stationsgeräte, die ich aktuell verwende.

YAESU FT 7900 (VHF, UHF Mobilfunkgerät) kommt im Wohnwagen zum Einsatz.

Mitglied DARC e.V. (DOK F70 Fritzlar) 2014


SWL Rufzeichen DE6WAB 2014


Amateurfunkzulassung Klasse E 2014 (Rufzeichen DO6WAB)


Wechsel vom DOK F70 (Fritzlar) in den DOK F34 (Schwalm-Knüll) 2016

Klasse E reicht uns nicht. DO8KK (Karsten) und ich (DO6WAB) entschließen uns, die Klasse A zu machen. Dazu melden wir uns bei "Funken Lernen" an. Eine schöne und lehrreiche Zeit, überwiegend online. Die Lernwoche in der Jugendherberge Wiesbaden war ein Highlight! Großes Lob an die Ausbilder!


Amateurfunkzulassung Klasse A 2017 (Rufzeichen DL6WAB), Prüfung am 29.05.2017 bei der BNetzA in Eschborn.



Ausbildungsrufzeichen DN6WAB Anfang 2018

September 2018, WAE I DIGITAL


Projekt 2019, der COM-Camper . VY 73 steht international für "viele Grüße" der Funkamateure untereinander.


Aktuelles Projekt 2020, Aufbau einer mobilen QO100 Bodenstation (Amateurfunkdienst über Satelliten)

Verleihung des Veteranenabzeichens der Bundeswehr am 14.07.2020.

Es ist ein Symbol der Verbundenheit und Identifikation mit der Bundeswehr. Das Veteranenabzeichen stellt die Werte in den Vordergrund, die alle Soldatinnen und Soldaten verbinden: Gemeinschaft, Kameradschaft und treue Pflichterfüllung im Dienst an der Gesellschaft und darf ausschließlich an der Zivilkleidung getragen werden. Erstmals wurde es am 15. Juni 2019 durch die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen am Tag der Bundeswehr auf dem Fliegerhorst Faßberg verliehen. Faßberg? Da war ich doch schon!

Ich werde es mit Stolz und in guter Erinnerung an meine Zeit bei der Bundeswehr tragen.

Am 04.08.2020 war ich das erste Mal über den QO100 Satellit in der Luft. Erstes QSO mit DK3ZL.

Wechsel vom Ortsverband F34 (Schwalm-Knüll) in den Ortsverband F12 (Kassel) am 24.10.2020

Bildquelle: https://fox12.de